Die Oberschwabengruppe wandert oder der etwas andere Muttertag

In den letzten beiden Jahren fanden in unserer harmonischen Wandergruppe nicht

sehr viele Treffen statt. Die Gründe waren verschieden: Einige unserer Hunde

waren alt und/oder krank, sind in der Zwischenzeit auch verstorben (Sophie, Anja,

Elsbeth, Igor, Aimée, Muffin), aber auch bei unseren Teilnehmern hatte der eine

oder andere gesundheitliche Probleme. Nun hoffen wir auf eine bessere Zeit!

Bereits über eine Woche vor unserem geplanten Wandertag in Königseggwald

zeichnete sich ab, dass das Wetter mindestens wechselhaft werden soll. Je näher

der Muttertagssonntag rückte, umso dunkler wurden die angekündigten Wolken.

Für Freitagabend haben wir dann angekündigt, eventuell den Termin zu

verschieben, weil wir nicht nur im Zelt mit nassen Hunden und Kleidern

herumsitzen wollten. Unsere Barbara aus Heiligenberg konnte aber nicht

verschieben – hatte sie doch bereits mühsam ihren Fluglehrerdienst vom Muttertag mit einem Kollegen weggetauscht. Nach Rücksprache mit ihrem Karl stand dann fest: wir wandern in Heiligenberg. Da können unsere Bären bei ganz schlechtem Wetter allein im Garten toben und wir in der großen, trockenen Garage sein.

Aber es kam ganz anders: Nur in der Ferne sind dicke Wolken zu sehen, über uns

nur blauer Himmel mit ein paar Wölkchen dazwischen und viiiel Sonne! Was sich in der Bodenseegegend jedoch recht schnell ändern kann. Ausreichend

Sitzgelegenheiten werden im Garten aufgebaut, der Grill steht bereit. Nach und

nach treffen neue Gäste ein, am Ende werden es 24 sein mit 8 Hunden. Ein paar

sonst Teilnehmende waren „muttertagsbedingt“ verhindert. Die Autokennzeichen

zeigen TUT, SIG, BC, RV und FN – es waren also mehrere Gebiete

Oberschwabens und die nahe Zollernalb vertreten.

Da einfach kein Regen in Sicht war, brachen wir dann doch noch zur Wanderung

auf. Der Weg führte uns über einen kleinen Aussichtsplatz mit Blick bis in die Alpen

durch den Wald, beim Friedwald vorbei und über einen sehr schmalen Pfad wieder

zurück – also recht übersichtlich (für den, der die Strecke kennt!). Bei Hummels

angekommen, ging es nicht mehr lang, bis die ersten Würste und Steaks auf dem

Grill lagen, weil alle Hunger hatten. Und wie üblich, dauerte es auch nicht lang,

dass die ersten Kuchenstücke auf den Tellern lagen. Die Auswahl war wieder groß

und die Entscheidung, in welcher Reihenfolge man die verschiedenen Kuchen

durchprobiert, schwer.

Unsere Bären konnten in der Zwischenzeit reichlich miteinander toben und sich in

Wasserwanne oder Kübel mit Wasser vergnügen. Optisch haben Susi und Danja

mit ihrer „Trinkweise“ aus dem durchsichtigen Kübel für Unterhaltung gesorgt, wenn sie bis über die Ohren ins Wasser eingetaucht sind.

Langsam zogen doch Wolken über Heiligenberg auf, und bevor die ersten Gäste

den Heimweg antraten, wurden Bänke und Tische in die Garage gestellt, um dort

weiter sitzen zu können. Aber jeder schöne Tag hat einmal ein Ende, und so wurde

alles an seinen Platz gebracht, auch Barbara‘s Segelflieger. Geregnet hat es aber

bis zum Schluss nicht!

Für das restliche Jahr haben sich ein paar Freiwillige gemeldet, einen Wandertag

zu organisieren, darum planen wir jetzt, wer wann dran ist. Fest steht bereits der

Termin in Langenargen am 9. Juli. Wir werden mit den Bären zum Schwimmen in

den Bodensee gehen.

Ich glaube, dass die meisten außer den tollen Eindrücken noch etwas mit nach

Hause genommen haben: eine rote Nase und rote Wangen von der Sonne! Und die

Vorfreude auf das nächste Treffen.

Vielen Dank an Barbara und Karl für diesen schönen Muttertag!

Silvia Siegl